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"Bisher ist Nachhaltigkeit bei uns eher ein Hobby"

Ein weiteres schönes Management-Zitat. Doch diese Einstellung ändert sich gerade. Hier einige wichtige Gründe, warum Compliance und Nachhaltigkeit miteinander verwoben sind und warum es sinnvoll ist, beide Themen in ein Managementsystem zu integrieren.

 

  1. Rechtliche und regulatorische Anforderungen: Sowohl Compliance als auch Nachhaltigkeit erfordern die Einhaltung verschiedener Gesetze, Vorschriften und Normen. Nachhaltigkeitsinitiativen sind oft mit rechtlichen Anforderungen verbunden, und  Compliance Management stellt sicher, dass ein Unternehmen diese Verpflichtungen erfüllt. So können beispielsweise Umweltvorschriften bestimmte Emissionsgrenzwerte oder Abfallentsorgungspraktiken vorschreiben, die ein Unternehmen einhalten muss, um nachhaltig zu wirtschaften.

  2. Risikominimierung: Die Nichteinhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards sowie von Nachhaltigkeitsverpflichtungen kann für ein Unternehmen erhebliche Risiken mit sich bringen. Die Nichteinhaltung von Compliance- und Nachhaltigkeitsverpflichtungen kann zu Geldstrafen, rechtlichen Schritten, Rufschädigung und Unterbrechungen der Lieferkette führen. Die Integration von Compliance und Nachhaltigkeitsmanagement hilft, diese Risiken zu mindern.

  3. Reputation und Erwartungen der Stakeholder: Stakeholder, darunter Kunden, Investoren und Mitarbeiter, erwarten zunehmend, dass Unternehmen verantwortungsvoll und nachhaltig wirtschaften. Wenn sie dies nicht tun, kann dies zu Reputationsschäden und Vertrauensverlust führen. Ein effektives Nachhaltigkeitsmanagement in Verbindung mit Compliance trägt dazu bei, ein positives Unternehmensimage aufzubauen und zu erhalten und die Erwartungen der Stakeholder zu erfüllen.

  4. Berichterstattung und Transparenz: Viele Nachhaltigkeitsrahmen und Berichterstattungsstandards verpflichten Unternehmen zur Offenlegung ihrer Nachhaltigkeitsleistung. Das Compliance Management gewährleistet eine genaue Datenerfassung und Berichterstattung, die für die Darstellung des Nachhaltigkeitsengagements eines Unternehmens gegenüber Investoren, Kunden und der Öffentlichkeit unerlässlich ist.

  5. Ressourcen: Die finanziellen und personellen Ressourcen eines Unternehmens sind begrenzt. Die Integration von Compliance- und Nachhaltigkeitsmanagement kann dazu beitragen, die Nutzung dieser Ressourcen zu optimieren. So kann ein Unternehmen beispielsweise Bereiche identifizieren, in denen die Bemühungen um die Einhaltung von Vorschriften auch zu den Nachhaltigkeitszielen beitragen können, wodurch Doppelarbeit vermieden wird.

  6. Langfristige Rentabilität: Bei der Nachhaltigkeit geht es nicht nur um die Erfüllung aktueller ökologischer und sozialer Ziele, sondern auch um die Sicherung des Geschäftserfolgs eines Unternehmens. Compliance Management hilft, kostspielige rechtliche und behördliche Probleme zu vermeiden, so dass es sich auf nachhaltige Praktiken konzentrieren kann, die zu nachhaltigem Erfolg auf allen Ebenen führen.

 

 

Compliance und Nachhaltigkeitsmanagement verfolgen also die gleichen Ziele: die Einhaltung von Gesetzen, die Minderung von Risiken, die Erfüllung der Erwartungen von Interessengruppen und die Förderung des langfristigen Geschäftserfolgs. Ein integrierter Ansatz hilft Unternehmen, beide Aspekte effektiv und effizient anzugehen, um einen auf allen Ebenen nachhaltigen Geschäftserfolg zu gewährleisten.

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